Samstag, 15. August 2009

poem reading

von FirleFanz

Freitagnacht war ich in Second Life unterwegs und bin in eine englischsprachige Gedichte-Lesung gestolpert. Organisator sabreman Carter hatte dazu eingeladen. Am Schwimmbecken versammelten sich die Lesewilligen. Das Gedicht konnte, musste aber nicht selbst geschrieben sein. Es sollte nur eine besondere Bedeutung für den/die haben, der/die vorlas. Da die Leute nicht in Badekleidung gekommen waren, hingen all die Turnschuhe und Pumps und Halbschuhe im Wasser. Eine nasse Lesung!

Hier ein paar Impressionen von der Lesung:

Bryn

Die Gruppe Casa Eden Poolside poetry informiert über weitere Schwimmbecken-Lesungen.

















India


















Klannex


















Rafe


















FrederiqueEilish



















MommaLuv


















Corwyn


















sabreman Carter, Organistor der Gedichte-Lesung (poem reading)

Sabreman´s poetic friends lädt zu Lesungen ein.


















Huckleberry Hax

Er schreibt und hat eine Gruppe, Huck´s news, über die er seine eigenen Lesungen ankündigt.











Zum Abschluss eines der vorgetragenen Gedichte. (Verbesserungsvorschläge für die Übersetzung werden gerne entgegengenommen.)

Phone
Huckleberry Hax

Goddamn that phone, how it
looked at me from that spot
on the table, like a gun
all lined up for some shooting, grinning
its cigar smile of 12 perfect teeth,
telling me how
I lacked the balls to pull the trigger.
I picked that bastard up and punched
in my combination (hoping it hurt). But
the doubts attacked, with my finger still tickling
the green. It was like an extra
voice from the corner of
the room: "Put the gun down, son." I
tossed it on the desk and raised
arms, helplessly. I drank coffee in a
different room.
Then, when it was least
expecting it, I pounced. I
held it in my hands, tight; gave
myself a count of five, but
went on three.
"Hello?"

Telefon
von Huckleberry Hax

Verdammt dieses Telefon, wie es
auf mich sah von diesem Punkt aus
auf dem Tisch, wie ein Gewehr,
alles bereit zu einem Schuss, grinsend
sein Zigarrengrinsen mit 12 perfekten Zähnen,
erzählte es mir wie
mir der Mumm fehlte, um den Abzug zu ziehen.
Ich nahm den Bastard hoch und schlug
Auf die Verbindung ein (hoffend, dass es verletzt). Aber
Zweifel ergriffen mich, mit meinen Fingern kitzelte ich nur
das Grüne. Es war wie eine
andere Stimme aus der Ecke
des Zimmers heraus: „Nimm die Waffe runter, Sohn!“ Ich
schleuderte es auf den Tisch und erhob
die Arme, hilflos. Ich trank Kaffee in einem
anderen Raum.
Dann, als es am wenigsten
zu erwarten war, ergriff ich es plötzlich. Ich
hielt es in meinen Händen, eng umschlugen; gab
mir Zeit bis Fünf zu zählen, aber
hielt nur durch bis drei.
„Hallo?“
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