Mittwoch, 30. September 2009

Lyrik gelesen

von Zauselina Rieko

Ode auf das Schwein
Alois Blumauer

Heil dir, geborstetes,
Ewig geworstetes,
Dutzend geborenes,
Niemals geschorenes,
Liebliches Schwein.

Dichter begeisterst du,
Eicheln bemeisterst du,
Alles verzehrest du,
Christen ernährest du,
Gütiges Schwein.

Heil dir drum, ewiges,
Immerfort schäbiges,
Niemals gereinigtes,
Vierfach gebeinigtes,
Liebliches Schwein.

Hier kann man sich Kafka & Co vorlesen lassen. Per Podcast. Auch wenig bekannte Gedichte wie "Das Schwein" werden gewürdigt.

http://www.sprechbude.de/

Sonntag, 27. September 2009

Brandmal - Russell

von Zauselina Rieko

Der Hamburger Ermittler Jan Fabel muss einen Fall lösen, der scheinabr aus einer 1600 Jahre zurück liegenden Vergangenheit in die heutige Zeit teleportiert wurde. Eine Mumie, Moorleiche, mit feuerroten Haaren, ist vermutlich Opfer einer rituellen Tötung.

1986 kommt bei einem Schusswechsel mit der Polizei ein Terrorist ums Leben. Der Rote Franz. Er hat ebenfalls feuerrote Haare. Der Spitzname bezieht sich sowohl auf die Haare als auch auf die politische Gesinnung.

Zurück im Jahr 2005: Ein Serientäter mordet in Hamburg Männer. Von den Medien wird er bald der "Hamburger Haarschneider" genannt, weil er die Opfer skalpiert und dazu den Skalp noch feuerrot färbt. Am Tatort hinterlässt er immer ein einzelnes rotes Haar. Dass er es tatsächlich hinterlässt und nicht verliert, stellt sich heraus, als es am Fundort jeder neuen Leiche immer exakt ein Haar ist, das die Polizei findet. Laboruntersuchungen ergeben zwar, dass es kein kürzlich ausgefallenes Haar ist, aber mehrere tausend Jahre ist es auch nicht alt. Es ist etwa 30 Jahre alt. Damit führt diese Spur auch in die Vergangenheit, wenngleich eher in die der BRD und des RAF-Terrosismus.

Die Fälle werden damit nicht weniger kompliziert. Jemand gibt sich große Mühe, die Öffentlichkeit glauben zu machen, eine uralte Mumie sei auferstanden um zu morden. Die Reinkarnation jener Mumie, der Rote Franz und der Serienmörder, sollen ein und dieselbe Person sein. Ein Fall mit terroristischem Hintergrund aus den 70er jahren muss neu aufgerollt werden. Es kristallisiert sich heraus, dass die Opfer über jenen Fall mit dem erschossenen Terroristen miteinander in Verbindung standen.

Es taucht noch eine Mumie auf. Die ist aber nur 60 Jahre alt und hat mit dem Angriff der Briten auf Hamburg zu tun. Umgekommen während eines großen Brandes gibt dieser gut erhaltene Tote, als Junge zu ewiger Jugend konserviert, weitere Rätsel auf.

Der Brite Craig Russell hat lange in Hamburg gelebt und bietet detailgetreue Beschreibungen der Gegend. Die Figuren werden als überarbeitete, menschlich nicht unfehlbare, teilweise traumatisierte Personen gezeichnet, ohne dass dadurch von den eigentlichen Handlungsfäden abgelenkt würde. Nicht nur die reine Recherche der Polizei ist bedeutsam, auch das Geschichtswissen des Kommissar Fabel - studierter Historiker - kommt zum Einsatz. Die kurzen Ausflüge ins Mystische bekommen dadurch immer eine wissenschaftliche Basis.

Der Band basiert auf den zwei Vorgängern "Blutadler" und "Wolfsfährte". Dort begonnene Handlungsfäden, die sich auf die Leben der Figuren auswirken, werden in "Brandmal" aufgenommen. Aber auch ohne die zwei Bände gelesen zu haben, ist die Geschichte in "Brandmal" gut zu verstehen.

Spannend geschrieben. Sprachlich gut gemacht. Überrraschendes Ende.

Russells Homepage http://www.craigrussell.com/ (Deutsche Übersetzung verfügbar)

Samstag, 26. September 2009

Videocracy - Filmempfehlung

von Zauselina Rieko



Videokratie - das ist die neue Regierungsform etabliert durch den italienischen Unternehmer, studierten Jurist, Medienpapst, ehemaligen Außen-, Wirtschafts- und Gesundheitsminister und heutigen Ministerpräsidenten Italiens Silvio Berlusconi. Der 73-Jährige mit dem medientauglichen strahlenden Aussehen eines Mittvierzigers weiß sich in Szene zu setzen. Aber er weiß auch, Szenen zu schaffen. Schon 1972 konnte er einen lokalen Privatsender sein Eigen nennen. Die Ausstrahlung via Privatsender war allerdings damals in Italien noch nicht erlaubt.

Heute kontrolliert Berlusconi 90 Prozent des italienischen Fernsehens, weil er Anteile am staatlichen Sender RAI ebenso besitzt wie am Privatsender Mediaset. 60 Prozent des Werbeanteils im italienischen Fernsehen kann Berlusconi kontrollieren.

Der Film "Videocracy" von Eric Gandini, in Schweden gedreht, befasst sich kritisch mit den Hintergründen des italienischen Fernsehens und seiner Machtverflechtung mit der Politik. Frauen werden im italienischen Fernsehen bevorzugt nackt oder halbnackt dargestellt. Chancengleichheit und Emanzipation sind in Italien entsprechend unterentwickelt. Frauen, die an Misswahlen und Nacktaufnahmen teilgenommen haben, können in der Politik Karriere machen.

Die RAI weigerte sich, Werbung für den Film auszustrahlen. Auf den Filmferstspielen in Vendig vom 2. bis 12. September konnte sich der Regisseur von "Videocracy" trotzdem über hohe Besucherzahlen freuen.

Freitag, 25. September 2009

Carriers - Filmempfehlung




Ein unbekanntes, tödliches Virus, das über die Atemwege oder den direkten Kontakt übertragen wird, hat eine Epidemie ausgelöst.
Eine Gruppe Leute ist in einem Auto unterwegs durch einsames Gebiet. Sie wollen Richtung Meer, sind zunächst gut gelaunt. Bis sie auf offensichtlich Erkrankte treffen - Virusträger, Carriers. Damit beginnt die Flucht vor dem Virus und der Ansteckung. Wie Zombies in einer postapokalyptischen Welt wandeln die Carriers dem Tod entgegen. Die Gesunden entwickeln ein rücksichtsloses Verhalten, um zu überleben. Die Angst vor der Infizierung verwandelt sie in egoistische und gewaltbereite Menschen. Sie sind die eigentlichen Zombies. Das, was die Carriers an äußerer Verwandlung durchmachen mit all den entstellenden Krankheitszeichen an Haut, Augen und Schleimhaut, geht, übertragenen auf die Persönlichkeit der Gesunden, in deren Seelen vor sich: Verfall, hässliches Verhalten, abstoßende Taten. Carriers und Gesunde, die ihnen helfen, werden zu Verfolgten. Brutale Spontanexekutionen sind eine der unausweichlichen Folgen.
Die Welt mit all den Leichen am Wegesrand verwandelt sich in ein postapokalyptisches Szenario.

Hauptrollen: Lou Taylor Pucci, Piper Perabo, Chris Pine, Christopher Meloni
Regie: Anthony Bregman
Buch: Raúl Dávalos
FSK: 16 Jahre
Genre: Thriller
Ab 1. Oktober in den Kinos.

Donnerstag, 24. September 2009

"Kevin ist kein Name sondern eine Diagnose"

von Zauselina Rieko

An der Universität Oldenburg wurde jetzt eine Studie zu den häufigsten deutschen Vornamen erhoben. Dabei wurde eine Art Hitliste der 10 vorteilhaftesten und der 10 unvorteilhaftesten jeweils weiblichen und männlichen Vornamen aus den 20 beliebtesten erstellt.

Ergebnis:
Bestimmte Namen lassen sich bestimmten sozialen Schichten zuordnen.

Fazit:
Lehrer/innen behandeln Kinder unterschiedlich, weil sie sie aufgrund des Namens einer Schicht zuordnen, sodass bestimmte Namensträger schlechtere Bildungschancen hätten.

Dass "Mandy" und "Chantal" beziehungsweise "Kevin" und "Rico" einer anderen Schicht zugeordnet werden als "Charlotte" und "Sophie" oder "Maximilian" und "Paul" ist schon lange ein offenes Geheimnis. Die Frage ist aber, ob Kevin & Co schlechtere Bildungschancen haben, weil Lehrer/innen Vorurteile hegen oder weil Unterschichten-Eltern generell keine Vorliebe für den Namen "Paul" haben.
Anders herum: Versagt Kevin in der Schule, weil der Lehrer ihn als Unterschichten-Kind einstuft und ihn deshalb nicht fördert? Oder scheitert Kevin in der Schule, weil er einem Elternhaus angehört, das seinen Kindern zur Freizeitbeschäftigung eher die Glotze anbietet als Bücher?

Wäre das Fazit ein anderes, wenn man gefragt hätte: Was verknüpfen Menschen unbewusst mit bestimmten Namen? Lassen sich psychologisch begründbare Motive für die Namensgebung finden? Assoziiert man beispielsweise mit "Paul" eine intellektuelle Persönlichkeit und wird der Name deshalb lieber von gebildeten Eltern für ihren Sohn gewählt, die dann ihren Paul aber aufgrund des eigenen Bildungsstatus besser fördern können? Seit dem Film "Kevin allein zu Haus" wird der Name sicherlich mit Draufgängertum und Neugier assoziiert. Eigenschaften, die sich vielleicht Eltern für ihr Kind wünschen, es dann aber (ungewollt oder nicht) zu unangepasstem Verhalten in Kindergarten und Schule anregen.

Die Wahrhaftigkeit von solchen Untersuchungen in allen Ehren, aber das Fazit, das daraus gezogen wird, sollte kritisch überdacht werden.

http://www.kinderforschung.uni-oldenburg.de/36968.html

Mittwoch, 23. September 2009

Bücher brauchen Buden - Regale auch

von Zauselina Rieko


Bücher brauchen Buden - in der Regel Regale. Aber Regale brauchen auch Buden. Das sind Buchläden oder Büchereien. Und warum sollen die dann hässliche graue Betonmauern haben? Die Kansas City Library behandelt ihre Bücherregale gut. Sie hat ihnen ein formschönes Heim gegeben, das dem Besucher und der Besucherin optische Orientierungshilfe gibt. Hier in diesem Gebäude findest du die Dinge, die in den besagten Objekten - also den Regalen - untergebracht werden sollen - nämlich Bücher. So hat das Gebäude eine Bücherfassade bekommen.
Die Brennenden Buchstaben meinen: Gute Idee!






Dienstag, 22. September 2009

Buchmesse Frankfurt 2009

von Zauselina Rieko


Vom 14. bis zum 18. Oktober wird in Frankfurt die Buchmesse sein. Den 17. und wahrscheinlich auch den 18. Oktober (Samstag und Sonntag) werde ich dort verbringen. Falls es Buchstabler gibt, die ebenfalls dort sein werden - treffe mich gerne mit Euch zum Austausch. Zurzeit bin ich über Mail einfacher zu errreichen als über IM in Second Life.


Kurzer Überblick über das Messeprogramm

Diesjähriges Gastland in Frankfurt ist China. Zwei chinesische Autoren und zwei Autorinnen sind eingeladen. Lesungen kann man ebenso besuchen wie Vorträge und Ausstellungen zu kulturellen Themen, einen Überblick über die chinesische Buchkunst eingeschlossen.

Eine Besonderheit ist die Gourmet Gallery. Dort stehen etwa 400 Quadratmeter nur für Essen und Trinken zur Verfügung, und zwar literarisch wie auch sehr praktisch. Neben Kochbüchern und sonstiger Literatur mit dem Schwerpunkt "Nahrung" kann man auch Wein probieren oder schmackhafte Häppchen. Berühmte Köche werden ihr Können demonstrieren.

Natürlich darf auch die digitale Welt nicht zu kurz kommen. Die Buchbranche muss sich neue Vertriebswege erschließen, soll das gedruckte Buch nicht völlig hinter virtuellen Welten zurück fallen. Unter dem Motto "Erfolgsrezepte der Digitalisierung" werden Fachvorträge und Präsentationen die neuesten Überlegungen darbieten, wie das gedruckte Buch und die Virtualität zusammen funktionieren. Auch soziale Netzwerke wie Twitter, MySpace, Facebook oder Blogs werden ausdgiebig beleuchtet hinsichtlich ihrer Auswirkungen auf den Buchmarkt. Piraterie fällt dabei als großes Thema natürlich auch an. Wie wird der Kopierschutz der Zukunft aussehen?

Schwerpunktthema der Buchmesse ist "Bildung und Medienkompetenz". Besonders interessant ist, dass Irland, Afghanistan, Nigeria und Indien Initiativen mit Projekten zur Bildungsvermittlung vorstellen werden. Ein Vergleich zwischen dem chinesischen und dem deutschen Bildungssystem und neuartige Kozepte der Bildungsvermittlung wie etwa das Lesenlernen durch Filmuntertitel oder die Verknüpfung von Fußballtraining mit Leseprojekten für Kinder sollen helfen, die Weichen für ein erneuertes Schulsystem zu stellen.

Montag, 21. September 2009

Hubschrauber

von Zauselina Rieko

Also das war´s am Sonntag: Brandstiftung. Ja ich hatte schon so einen Riecher, warum die Brennenden Buchstaben über diesen Hubschrauber-Einsatz bloggen sollten.

http://www.wz-newsline.de/?redid=633834

Sonntag, 20. September 2009

Hubschrauber

von Zauselina Rieko

Es ist jetzt Sonntagmorgen, 6.30 Uhr. Bin seit 1 Stunde wach, weil mich permanenter Hubschrauberlärm geweckt hat. Über meinenm Haus und den Straßen meiner Stadt kreist ein (oder mehrere?) Hubschrauber mit Suchscheinwerfern. Jetzt ist allerdings wieder Ruhe eingekehrt, auch in der Ferne nichts mehr zu hören.
Wen oder was suchen die? Entlaufene Gartenzwerge? RAFler? Achmed the dead terrorist?

Ich muss jetzt zur Arbeit. Schreibe für die WZ über eine islamische Veranstaltung: Ende von Ramadan. Dazu spricht der CDU-Landtagsabgeordnete.

Es bleibt spannend...

Dienstag, 15. September 2009

Gogbot Festival Enschede in Second Life

von FirleFanz

In Second Life feierten die Gogbot-Besucher in New Berlin SL ab. Das virtuelle Enschede bietet einige Gebäude und Installationen, die es auch im echten Enschede zu sehen gibt.

Hier ist die Grote Kerk (Große Kirche) zu sehen. Innen ist aber leider nichts Besonderes, im Gegensatz zur echten Enscheder Kirche.

Skurille Fahrzeuge stehen herum. Alles erinnert an die Zeit der atomaren Bedrohung zwischen Hiroshima und Tschernobyl.
Das Media Art Café Berlijn ist auch im realen Enschede Teil des Gogbot Festivals. In seinen Räumen setzt sich die Ausstellung skuriller Atompunk-Kunst fort.

Ob diese spacigen Stühle tatsächlich zur Ausstattung des Cafés gehören? In SL jedenfalls ist alles möglich.

Montag, 14. September 2009

Gogbot Festival Enschede

von Zauselina Rieko

Vom 10. bis zum 13. September 2009 war das niederländische Enschede Kulisse für ein Festival der besonderen Art: Atompunk-Kunst an jeder Ecke. 2008 hieß das Event noch "Steampunk". Dieses Jahr musste etwas Neues her. Kurzerhand wurde ein neuer Begriff kreiert: Atompunk. Die auf Straßen und in der Grote Kerk (Große Kirche) im Herzen der Stadt gezeigte Kunst ist eine Hommage an die Zeit des Kalten Krieges, als die ständige latente Bedrohung durch das Szenario eines möglichen nuklearen Angriffs einer der Großmächte das Bild der Menschen vom jeweiligen Feind prägte.

In Enschede konnte man DDR-Artefakte wie etwa ein buntes Likör-Servier-Geschirr aus Aluminium ebenso bestaunen wie eine russische Cocktail-Bar in einer unterdimensionierten Kunststoffrakete: Die Bar Raketa. Die zeitliche Bestimmung der DDR-Gegenstände ist schwierig, weil sie ja bis 1989 immer noch so aussahen wie in den 50er und 60er Jahren.
Hier macht sich Zauselinas Realavatar gerade fertig zum Abflug in die Bar Raketa

Interieur der 70er Jahre konnte in Wohnwagen und Wohnmobilen bestaunt werden. Was vor 40 Jahren noch modernes Design war, ist heute schrille Kunst.

Fantastische Objekte, die futuristisch anmuten, stehen an den Straßenecken. In Enschede durften die Objekte aus nächster Nähe betrachtet werden.

Da wäre Beuys Fettecke neidisch geworden: Alltagsgegenstände wie diese Kühlschränke mutieren zu Kunstobjekten. Alle Türen ließen sich öffnen und offenbarten überraschende Einsichten: Innenauskleidung in schreiendem Pink oder dürsterem Schwarz, eine Installation aus Matchbox-Autos - alles ist möglich, nur nicht das Gewöhnliche und das Erwartbare, also weder Salami noch Gürkchen im Glas oder Papas Bierdose.



Diese Fahrzeuge fuhren am Abend tatsächlich durch die Ortschaft. Alles funktionstüchtig, nicht nur Ausstellungsgegenstände!

Das darf auf einem Atompunk-Event natürlich nicht fehlen: Ein Atommodell aus Plastik schwebt majestätisch über den Feiernden. Im Hintergrund sieht man die Grote Kerk, in der die Kunst auch Raum fand.


Die Kunst brauchte nicht nur Räume und Flächen, auch Körper wurden zu Kunstträgern. Diese Gogbotter sind Künstler und Kunst zugleich.

Er gehört zur Nachkriegszeit und zum Atomzeitalter wie Schneewittchen zu den Sieben Zwergen: Der Trabant. Dieser Bursche wurde zum Punk-Trabi gestylt.

Das Media Art Café Berlijn gehörte mit zum Austellungsraum der Gogbot-Kunst. Ein Nachbau des Cafés findet sich auch in Second Life.

Er war unbestritten der Star des Festivals: Stickboy. Exakt im Takt zu AC/DC schlug er das Becken und hämmerte mit dem in einem ausgelatschten Turnschuh steckenden Stahlfuß den Bass.

Last not least: Der (Mit-)Erfinder des Cyberpunk, der Schriftsteller Bruce Sterling, war auch anwesend. "Der Staubplanet" (1977; dt. 1984)entstammt seiner Science-Fiction-Feder. Der 55-jährige Sterling schrieb das Vorwort der Festival Broschüre. Dort erklärt er, was "Atom" und was "Punk" ist. Punk ist für ihn moderne Computertechnologie und kann von jedem selbst angewendet werden: Suchen, finden, ausschneiden, einfügen, prüfen, neu mischen, kopieren. Naja... klingt nicht wirklich punkig. "Atom" ist für ihn die fantastische Welt des Atomzeitalters: Hektisch, fiebrig, spacig, radioaktiv. Diese Welt sei gestorben wie ein Punk-Poet.



Fotos: Thorsten Küper
Hier gibt´s auch Infos zum Gogbot: http://2big.at/bxz

Freitag, 11. September 2009

Polnische Wirtschaft

von Zauselina Rieko

Dienstag, 8. September 2009

Netzwerk

von Zauselina Rieko

Leander Wattig hat die Aktion "Ich mach was mit Büchern" ins Leben gerufen. Die BRENNENDEN BUCHSTABEN meinen: Coole Idee! Alle, die irgendwie mit Büchern zu tun haben, ob als Lesende, Dichtende, Schreibende, Verkaufende, oder oder oder sollten sich im Internet zusammentun und vernetzen.
Bei Anklicken des Symbols auf der rechten Seite könnt ihr Leanders Blog lesen und an der Aktion teilnehmen.

Hier lässt sich IchMachWasMitBüchern twittermäßig verfolgen:
http://twitter.com/leanderwattig
http://twitter.com/wasmitbuechern
Und hier FaceBook-mäßig:
http://www.facebook.com/wasmitbuechern

Sonntag, 6. September 2009

Der kleine Herr Würfel

von Zauselina Rieko


So kann´s gehen, wenn man Entscheidungen treffen muss.

Dienstag, 1. September 2009

Leben nach dem Tod


Netter Kurzfilm zu der wichtigsten Frage deines Lebens - gibt es ein Leben nach dem Tod? Die Antwort ist ja, aber auch im Jenseits gibt´s Termine einzuhalten und folglich auch Ärger , wenn man dies nicht tut.