Sonntag, 29. November 2009

Leipzig literarisch


Die Besitzerin des virtuellen Leipzig Angie Ling hat zur Lesung geladen und sie kommen:
Der "Kueperpunk" Thorsten Küper, "Krimi-Sameja" Ingrid Schmitz und "Gavrael Hawkeye" Rael Wissdorf.
Ingrid Schmitz liest aus ihrem Roman Zwei Leben - ein Tod, der in Second Life spielt.


Thorsten Küper liest seine Kurzgeschichte Handlungsreisende, die er für die Lesung im Stellarium Erkrath (Die BRENNENDEN BUCHSTABEN berichteten) geschrieben hatte. Science-Fiction-Thriller in Second Life.
Zauselina - hier im Publikum, gespannt lauschend, um live bloggen zu können von der Veranstaltung.
Rael Wissdorf liest Ree, eine Kurzgeschichte im Segler-Milieu.
Das altehrwürdige Gebäude im virtuellen Leipzig, wo die Lesung stattfindet, als Außenansicht.

In der zweiten Leserunde schieben Ingrid Schmitz und Thorsten Küper noch eine Kurzgeschichte nach. Schmitz´ "Alle Jahre wieder" lässt Weihnachten in einem anderen Licht erscheinen. Küpers "Teures Taxi" ist eine Abbrechnung mit der Bahn. Wer liebt sie nicht, die Deutsche Bundesbahn!

Freitag, 27. November 2009

Bücher mit Eigenleben

Was tun Bücher nachts, wenn sie keiner liest? Im Regal herumdösen? Auf dem Nachttisch geduldig auf den nächsten Abend warten? Weit gefehlt! Unserem Reporter Günter-Erwin Knieseköttel ist jetzt dieses spektakuläre Geheimvideo gelungen. Es beweist, dass Bücher ein Eigenleben haben und dies unbemerkt ausleben.



Video erwischt beim Leander Dort erfährt man auch, dass es sich um eine Buchwerbung handelt.

Nachtrag:
Dies war jetzt mein 99. Blogposting. Beim nächsten Posting ist es Zeit für eine kleine Party!

Donnerstag, 26. November 2009

musikalische Achterbahn



Wie fühlt sich Musik an? Manchmal wie eine Achterbahn. Interessante Visualisierung.
Mehr Hörenswertes bei den Berliner Philharmonikern

Sonntag, 22. November 2009

2012 - Filmkritik



Katastrophenspezialist und Weltuntergangsexperte aus dem Schwabenland Roland Emmerich lässt mal wieder alles untergehen. Diesmal im Wasser. Eine große Flutwelle kommt über die Anden. Zuerst aber bekommt die Erdoberfläche einen riesigen Riss. Und alle Häuser stürzen ein, und alle Bäume fallen um, und alle Kühe auch ...

Eine Familien- und Love-Story gibt´s nebenbei auch noch. Der Nebenbuhler kommt - wer hätte es gedacht und ach wie praktisch - in der Katastrophe um.

Wie überlebt die Menschheit das Ganze? DAS Prinzip ist dann nicht auf Emmerichs Mist gewachsen, DAS Prinzip ist schon bisschen älter. Etwa 5000 Jahre oder so älter. Hat ein Archetyp erfunden. Noah. Also transportiert ins Jahr 2012 heißt das: Riesige Schiffe mit Platz für etliche Tiere, zur Rettung jeder Tierart eben immer paarweise und auch Platz für viele Menschen. Solche mit Geld haben bessere Überlebenschancen. Ja ... Milionäre und Milliardäre lassen sich günstiger fortpflanzen.

Daneben gibt´s jede Menge ästehischer Bilder von einstürzende Hochhäusern und überfluteten Gebirgen und in Erdspalten fallenden Menschen. Ist ein bisschen zu viel des Guten. Wenn dann die Filmhelden in aller Seelenruhe bis zum Erdkern gucken, kommt das nicht soooooo glaubwürdig rüber. Politisch korrekt mit schwarzem Präsidenten, aber politsch auch unverfänglich mit bösen Kommunisten und Russen, die sich am Ende doch noch human verhalten - sozusagen für jeden etwas dabei auch mit einer Prise Sozialkritik - ist der Film zwar optisch gelungen, inhaltlich aber dünn. Trotzdem gut für nette Samstagabend-Unterhaltung.

Hier der Trailer.

Sonntag, 15. November 2009

Lesung im Stellarium Erkrath am Dienstag: Neues aus der Zukunft

von Kueperpunk Korhonen

















Science Fiction Autoren aus der Region lesen abgeschlossene Kurzgeschichten unter dem künstlichen Planetariumshimmel. Dabei sind: Nadine Boos, Michael Iwoleit, Uwe Post, Thorsten "Kueperpunk" Küper. Beginn 20 Uhr.
Mehr Informationen und Anfahrtsbeschreibung hier...

Samstag, 14. November 2009

SL sucht den SuperVorleser

Kathleen Auer liest vor. Sie wird zum Recall bestimmt. Die Stimme fanden alle gut. An der Betonung fehlte es etwas, aber das war Lampenfieber.
Safira Ihnen hat ein zweites Mal gelesen. Diesmal ohne technische Schwierigkeiten in astreiner Qualität.

Das Zwischenergebnis sieht also so aus:

Dabei sind
Zauselina Rieko
Gavrael Hawkeye
Ziara Heron
Monalisa Robbiani
Montgomery Sunnyside
Wolwaner Jervil
Safira Ihnen
Ulrika Tomsen

Recall machen
Narina Cortes
Kathleen Auer

Montag, 16.11. um 20.30 Uhr Recall und zwar hier - Zuhörer willkommen.

Dienstag, 10. November 2009

SuperVorleserIn

von Zauselina Rieko



Natasha Randt hat gestern im Hintergrund alles filmisch festgehalten.

Und noch mal zur Erinnerung hier die nächsten beiden Castings:
Mittwoch, den 11.11. ab 19.30 Uhr
Samstag, den 14.11. ab 20.30 Uhr

(IM mit tp-Wunsch an Violetta oder Zauselina reicht, um an den richtigen Ort gebeamt zu werden.)

Montag, 9. November 2009

Super-Vorleser - Live Blogging

von Zauelina Rieko

Violetta Miles, Zauselina Rieko, Wave Wylie und als "Dieter" Wrister Wylie betätigen sich als Jury beim großen Vorlese-Wettbewerb SL sucht den VorleseSuperStar.



Hier ist gerade Safira Ihnen angetreten.

Abschlussberatung mit Hamster

Es bleibt spannend! Am Mittwoch um 19.30 Uhr geht´s weiter. Vorlesewillige können sich bei einem der o.g. Jury-Mitglieder melden. Ihr lest einen selbst ausgesuchten kurzen Text.
Nächster Wettbewerbstermin ist Samstag. Genaueres lest ihr zu gegebener Zeit hier auf dem Blog oder per Gruppenmitteilung in SL.

WICHTIG
Am 5. Dezember um 21 Uhr ist die große Weihnachtslesung. Termin vormerken! Gelesen werden kurze (d.h. etwa 10minütige) Texte eines Autors / einer Autorin deiner Wahl.

Sonntag, 8. November 2009

Kritik zum heutigen Sonnenaufgang...

von Kueperpunk Korhonen

Nicht, dass er sich verspätet hätte. Nein, dieser Sonnenaufgang hielt sich exakt an den Spielplan und die Natur ließ es sich auch nicht nehmen, den Vorhang weit aufzuziehen, um uns ihre heutige Inszenierung darzubieten. Doch sie hätte sich die Mühe sparen können. Was sich dem Auge bot, war trotz klaren Himmels nur blass, farblos, trist und ohne Höhepunkte. Ein Sonnenaufgang, wie man ihn überhaupt nicht wahrnehmen würde, wäre man nicht eigens für ihn schon um 6.15 Uhr aufgestanden. Wo blieben die grandiosen Farbnuancen der Vorstellung vom vorletzten Samstag? Wo das tiefe Rot, das sich in einer unglaublich ambivalenten Darstellung spielerisch auch als Purpur präsentiert? Da war nichts erkennbar von der Virtuosität vergangener Auftritte. Meine Ausbeute an brauchbaren Fotos ist gleich Null. Natur, du wirst sehr an dir arbeiten müssen.

Hier und hier könnt ihr sehen, was sich heute morgen abgespielt hat...

Dienstag, 3. November 2009

Hörbuch Frankenstein

Boris Karloff
(1887 - 1969)





Mary Shelleys Frankenstein gibt´s als kostenlosen Download.

Entdeckt habe ich den weltberühmten Klassiker bei den Leuten von LeseLustFrust. Lohnt sich, in dem Blog mal zu stöbern. Rezis und Büchervorstellungen ohne Ende - da freut sich der Bücherwurm und auch die -würmin.

Sonntag, 1. November 2009

Boo!

von Lavena Lyvette




Ich bemerkte, dass der Boden unter meinen Füßen glitschig war. Als ich an mir herabblickte sah ich, dass ich in einer roten, klebrigen Flüssigkeit stand. Die Luft roch leicht metallisch. Um mich herum war es dunkel. Nur der Vollmond schien und beleuchtete meine Umgebung schwach. Ich ging langsam weiter und stieß mit meinem Fuß hart gegen etwas Hölzernes. Ein Brett? Eine Stufe? Ich versuchte mehr zu erkennen, da sah ich dass es ein großer flacher Kasten aus Holz war. Ich stieg darauf als sich eine Wolke vor den Mond schob und es stockduster wurde. Langsam schob ich mich vorwärts. Meine Hand berührte eine rauhe Fläche vor mir. Ich Ich tastete mich weiter an dieser nach modrigem Papier riechenden Wand entlang, als ich unter meiner Hand plötzlich etwas Klebriges erspürte. Die Wolke zog langsam am Mond vorbei und gab den Blick auf das Wort Help frei, das mit dieser roten, dicken Flüssigkeit an die Wand geschmiert war. Ich führte meine Hand zum Gesicht und leckte sie ab. Plötzlich hörte ich Stimmen hinter mir! Die Gestalten hoben sich nur schemenhaft von der dunklen Umgebung ab. Ich stand mit dem Rücken zur Wand. Hallo, sagte ein Mann, der mehr tot als lebenig schien. Wir können gleich anfangen antowortete ihm ein leuchtender Kürbis. Auf dem Holzkasten wurde ein kleines Feuer entzündet und erhellte so die anderen Gestalten: Ich war umgeben von Toten, Dämonen, Zombies und anderen Horrorgestalten. Sie setzten sich auf blutrote Sessel, die vor dem Kasten aufgestellt wurden, ich tat es ihnen gleich um nicht aufzufallen. Der Kürbis setzte sich auf einen großen Ohrensessel, der neben dem Feuer auf dem Podest stand und eröffnete die Halloweenlesung - eine Zusammenarbeit der BrennendenBuchstaben mit der Gruppe Weltfrieden.




Zauselina Rieko, die in dem Kürbiskostüm steckte, ließ die Zuhörer erschaudern mit ihrer Gruselgeschichte Frosty the Snowman.

Trotz seiner tödlichen Stichwunde schaffte es Kueperpunk Korhonen sich auf die Bühne zu schleppen und seine Horrorgeschichte Mouth wide open vorzutragen.

Gavrael Hawkeye unterhielt sein modriges Publikum mit seinen Texten.

Schließlich las auch Renate Lubitsch mehrere Kurzgeschichten vor.




Violetta Miles von der Gruppe Weltfrieden, die der Lesung mit ihrer schaurigen Dekoration die richtige Stimmung gab, jedem ein Glas Blutbowle spendierte und nach der Lesung für musikalische Unterhaltung sorgte

Die Lesung aus der Vogelperspektive




Nach der Lesung wurde noch ordentlich getanzt!


Hier gibt´s noch mehr Fotos