Sonntag, 28. Februar 2010

Literaturkaffee

In der Zentrale der BRENNENDEN BUCHSTABEN feierten der Kueperpunk, die Zauselina und June Brenner in der Nacht von Freitag auf Samstag die Einweihung der neuen Kaffeemaschine, damit es jetzt immer frisch gebrühten Literaturkaffee gibt.

Mittwoch, 24. Februar 2010

Retrospektive: Lesung in München

Hier ein paar Eindrücke von der gut besuchten Lesung gestern Abend. Obwohl mitten in der Woche fand sich ein kulturinteressiertes Publikum ein, um Kueperpunk, Flusskiesel und Zauselina zu lauschen. Kueperpunk moderierte die Sendung und wartete gewohnt bissig mit Kabarettistischem und Politischem auf. Flusskiesel las Witziges und Satirisches aus seinem Blog. Zauselina - eingedenk des schlechten Wetters in RL mit Regenschirm und Gummistiefeln - pflegte Wortspielereien.

Im Anschluss verwies Flusskiesel auf sein Literaturprojekt mit der Gruppe Bitterschlag e.V. Am 28. März wird aus dem gerade im Entstehen begriffenen Buch Ein Ei für die Krise gelesen. Es werden noch gute Texte gesucht!

(Danke Flusskiesel für den Hinweis in deinem Kommentar. Es muss natürlich heißen "Ein Ei GEGEN die Krise")

Besonderer Dank geht natürlich an Gastgeber und Organistor Zaphod Enoch.

Dienstag, 23. Februar 2010

Witzig oder was?

Hier noch mal kurz zur Erinnerung: Heute Abend um 21 Uhr wird gelesen. Und zwar in Bayern. Genauer gesagt in München. Da gibt´s was auf die Ohren von dem Kueperpunk und dem Flusskiesel und der Zauselina. Und das soll jetzt witzig sein? Wir werden´s sehen ...

Mittwoch, 17. Februar 2010

Bibliothek in Steelhead

von FirleFanz Roxley

Auf der Suche nach Zerstreuung und Kultur bin ich in Steelhead über eine imposante Bibliothek gestolpert. Ich habe mal die Kamera draufgehalten, um euch einen Eindruck zu vermitteln. Schon der Eingangbereich lässt erahnen, dass hier ehrwürdige Klassiker ruhen.

In den dick gepolsterten Ledersesseln komme ich mir etwas verloren vor. Gemütlich ist´s allemale bei knisterndem Kaminfeuer und unter der tickenden Wanduhr.

Überdimenioniert aber gut lesbar: Das Märchen von Rotkäppchen in einem anklick- und blätterbaren Buchobjekt.

Praktisch: Wer sich auf dem Laufenden halten möchte in Bezug auf Veranstaltungen der Bibliothek, muss keiner Gruppe beitreten, sondern kann sich beim Info-System vormerken, das Mitteilungen per IM verschickt. Ein Gästebuch kann virtuell mit einem Eintrag versehen werden. Die Bibliothek bietet regelmäßige Veranstaltungen an. Hier kann man nicht nur stumm und einsam vor sich hinlesen. Hier geht´s auch durchaus gesellig zu.

Nette Spielerei: Der Schreibtisch lässt sich öffnen und wieder schließen.

Und wer jetzt neugierig geworden ist und selber losfliegen möchte, findet die Bibliothek hier auf Steelhead. Die Sim, auf der diese Bibliothek liegt, ist eine themenbezogene Region. Das 19. Jahrhundert hat es den Besitzern und Nutzern angetan. Hier ist die Zeit stehen geblieben. Ein Rundflug lohnt sich. Sehenswerte Gebäude und Plätze laden ein, sich länger dort aufzuhalten.

Dienstag, 16. Februar 2010

Bücher brauchen Buden IV.

von Zauselina Rieko

Ich habe mich mal wieder in der Buchregalszene für euch umgetan und ein paar Neuheiten eingesammelt.

Lunablocks nennen sich diese Riesen-Lego-Bausteine. Wer hat´s erfunden? Die Franzosen! Das formschöne Regal in Braun kann nach Belieben erweitert, umgebaut, farblich völlig anders gestaltet werden. Gefunden auf gizmag. Die Bilder von den bunten Steinen aktivieren in meinem Gehirn den Spieltriebmodus.

Damit Rilke und Fontane nicht aus dem ehrwürdigen Rahmen fallen, bedarf es der Unterstützung. Hier gibt´s selbige mal in Schallplattenform. Und die Bastelanleitung - auch geeignet für wenig begabte Heimwerklerinnen wie mich - kann man auf EXPLI nachlesen. Da fühlt ma sich doch gleich in die 70er versetzt.

Auch das Bücherregal aus Büchern habe ich hier auf dem Blog schon zweimal vorgestellt. Aber jetzt bin ich auch auf die dazu gehörige Bastelanleitung - ebenfalls EXPLI - gestoßen. Schon schwieriger als das Umbiegen einer Vinyl-LP, aber sieht dennoch machbar aus. Ihr könnt ja mal Resonanz geben, falls das einer nachgebaut hat ...

Freitag, 5. Februar 2010

Kunst im Literaturcafé E&S

von FirleFanz Roxley


Im Café Epithet & Synonym stellt zurzeit der niederländische Künstler Laurenz (Sander Kramer) aus. PopArt ist sein Metier, Verwirrungsspezialist M. C. Escher sein Vorbild. Immer wieder findet sich das Puzzle als Motiv in seinen Bildern.
Mehr Infos gibt´s auf der Seite von Laurenz.

Das Café E & S gibt Künstlern und Künstlerinnen die Chance, ihre Werke einem breiteren Publikum vorzustellen. Wer daran interessiert ist, seine Bilder oder Skulpturen dort auszustellen, kann E&S-Erbauer Karlingo Lorefield kontaktieren. Vom Inhaber des Cafés selber ist auch eine Skulptur ausgestellt, die aber ein rein virtuelles Objekt ist: Ein umkippendes Bankgebäude, von zwei Streichhölzern abgestützt. Bei Anklicken kann man über das Objekt dem Café L$-Spenden zukommen lassen.

Mittwoch, 3. Februar 2010

Blog-Projekt

von Zauselina Rieko

"Das Kind in dir" - so lautet der Name eines Projekts, das heuni ins Leben gerufen hat. Ich gebe den Ruf quer durch die Bloggosphäre hinein in jedes Blog und Blögchen an dieser Stelle mal weiter und verweigere mich nicht dem kulturellen Gemeinschaftssinn.
Es geht darum, einen Text - Blogposting - zum Allgemeinthema "Kindheit" und darüber hinaus zu einem jeweils neu festgelegten Unterthema (wie z.B. "Spielzeug") zu verfassen.

Besser kann das der heuni selber erklären. Guckt mal hier.

Dienstag, 2. Februar 2010

Archäologie in Second Life

von FirleFanz Roxley

Dieser Ort in der Türkei ist archäologische Ausgrabungsstätte und gibt den Blick frei auf das Leben vor mehreren tausend Jahren. Die an der Ausgrabung beteiligten Wissenschaftler von der University of California in Berkeley lassen sich bei ihrer Arbeit auf die Finger gucken: Der Nachbau der Ausgrabungsstätte, der freigelegten Gebäude und Gegenstände in Second Life erlaubt ein Nacherleben in 3D - anschaulicher als Fotos und lehrreicher es die Beschreibungen in Schulbüchern vermögen.

Die Reporterin der BRENNENDEN BUCHSTABEN FirleFanz Roxley kommt mit dem Firmenwagen in Catalhüyük an.

Die Tour startet am Kiosk, wo Eis und Getränke erhältlich sind. Alles noch sehr unspektakulär modern.

Ortseingangsschild und erste Informationen in türkisch und englisch.

Beginn der Tour in karger Gegend.

Blick in die Vergangenheit: Alltagsleben vor rund 9.000 Jahren.

Blick ins Innere

Alltagsgegenstände

Feuerstelle

In solchen Häuschen haben Menschen in der Gegend der heutigen Türkei (Anatolien) etwa vom Jahr 7000 bis 5000 v. Chr. gelebt. Bienenwaben gleich wurden sie aneinander und übereinander geschachtelt zu einem großen Wohngebilde.

Blick von oben in eine der begehbaren Behausungen, hier mit aufgeschnittener Decke.

Gefahrenhinweise für Besucher.

Hier wird gearbeitet.

Auch Feuer wird realistisch nachgestellt.

Das ausgegrabene Objekt - von den Archäologen "Gebäude 77" genannt - ist hier der Anschaulichkeit wegen frontal aufgeschnitten. Wenn eines der Wohngebäude abbrannte, wurde auf den Trümmern das nächste errichtet. So enstand im Laufe von etwa 1000 Jahren der Hügel von Catalhüyük.

Ein- und Ausstieg erfolgen über die Dachluke. Fenster und Türen sind nicht vorhanden.

Die weißen Wände reflektieren das Licht, sodass die Räume auch ohne Fenster erhellt sind.

Überdimensionierte Avatare mit virtuellen zwei Metern Körpergröße werden es schwer haben, die kleinen Behausungen zu erklimmen. Man ist gut beraten, den Avatar auf eine angemessene Größe von weniger als einen Meter und sechzig zu schrumpfen. Länger waren Menschen damals nicht.

Alltagsleben in der Siedlung

Blick ins fruchtbare, wassererreiche Tal mit urzeitlichen Tieren, wie sie zu biblischen Zeiten gelebt haben.

"Join the party" - hier machen die Erbauer und Wissenschaftler Zugeständnisse an die Besonderheiten von Second Life: Eine menschen- bzw. avatarleere Sim nützt niemandem etwas. Also wird Publikum mit Musik und Unterhaltung angezogen. Das tut dem Projekt aber keinen Abbruch.

Detailtreue auch in Nebensächlichem macht diese Region besonders sehenswert.

Arbeitsplatz der Archäologen.

Eine Grabstelle

Eine Umgebungskarte zur besseren Orientierung.

Blick über die karge Ebene.

Wieder am Ortsausgang: Zeit für eine Erfrischung am (neuzeitlichen) Kiosk mit Eis und Cola.

Wer nun neugierig geworden ist und selber einen virtuellen Spaziergang durchs urzeitliche Dorf machen möchte, kann hier entlang fliegen.
Noch mehr Hintergrundinformationen zum Projekt gibt es bei SPIEGEL online nachzulesen

Same article with English translation.

Montag, 1. Februar 2010