Dienstag, 26. Juli 2011

Blues

von FirleFanz Roxley

Kueperpunk - vor der Imbissbude - meckert über Schlankeitswahn und Körperkult

Wer so viel  über Gesundheitsfanatiker lästert, muss natürlich auch eine Zigarre dabei haben.
Wolem Wobbit mit dem Gelsenkirchen-Blues

Die Presseleute bei der Arbeit

Das McCallen Theater im virtuellen Leipzig war heute Abend Schauplatz für DEN BLUES. Wolem Wobbit brachte mit Blues-Klängen das Publikum in eine angenehm entspannte Stimmung. Was er aus den Instrumenten heraus holt, kann sich genauso hören lassen, wie seine rauchig-weiche Stimme! Kueperpunk Korhonen hatte einen witzigen Text verfasst, in dem er Politiker durch den Kakao zieht. Im Anschluss gab er noch eine leicht verkürzte Version seines schon berühmten "Männerkühlschranks" zum besten. Unter dem Motto Eigentlich bin ich satt verscherzte er es sich mit Diätsüchtigen und Kalorienzählern.

Sonntag, 24. Juli 2011

Einmal ärgerlich, einmal nostalgisch

von Zauselina Rieko

Lesung im mittelalterlichen Dorf Faeria, dass es heute nicht mehr gibt. Dort tummelten sich Meerjungfrauen, Feen und allerlei mystisches Getier.

In vier Jahren mussten wir gestern das erste Mal eine Veranstaltung seeeeeeeeeeeehr kurzfristig absagen. Die zu einer Lesung eingeladene Künstlerin wollte eine halbe Stunde vor Beginn einen Stream. Hat der Kueperpunk dann schnell organisiert. Aber die Dame wusste nicht, wie man streamt. Tja .... War ein Problem. Voice-Lesung hatte sie wohl nie angedacht, obwohl sie genau dazu engagiert worden war. Also mussten wir die Besucher, die einen netten literarischen Abend im KrümelKranm verbringen wollten, nach Hause schicken.

Aber nun genug der trüben Gedanken. Wir haben nämlich auch was seeeeeeeeeeeeeehr Positives zu vermelden. Es ist ein Jubiläum unmd ich habe es eigentlich schon verschlafen. Die erste Lesung der Brennenden Buchstaben in Second Life fand vor 4 Jahren statt. Genauer - am 20. Juli 2007. So lange sind wir schon in Sachen Lesen unterwegs. Und wenn ihr den Link anklickt, werdet ihr zu einem ausführlichen Lesungsbericht geleitet.

Nostalgie: Der Buchstablers erste Lesung in SL am 20. Juli 2007

Samstag, 23. Juli 2011

Lyrical saturday

von FirleFanz Roxley

Heute Abend ab 21 Uhr im KKK wird Mysty Mellison lesen. Diesmal haben wir dem Literaturkoffer mit englischer Lyrik gepackt.

Freitag, 22. Juli 2011

Umbau

von FirleFanz Roxley

Gemütlich das vollendete Werk betrachten und dann ...

... alles im Bild festhalten.
Ich konnte nicht widerstehen: Im Kafé musste ich den Eingangsbereich umbauen. Gefällt mir jetzt noch besser. Und außerdem bin ich verliebt in unser KrümelKram.

Mittwoch, 20. Juli 2011

Kaffee im Kafé

von FirleFanz Roxley


Wer gerne einen virtuellen Kaffee trinken möchte in netter Gesellschaft um dabei Radio zu hören, kann ab 20:00 Uhr ins KrümelKram geflogen kommen. Wir lassen den Stream von Second Radio laufen mit dem Bericht von der Lesung mit Michael Iwoleit am letzten Sonntag. Wer nicht als Avatar dabei sein kann, kann den Link direkt in den Browser eingeben.

http://secondradio.zweitesleben.net:10001/

Dienstag, 19. Juli 2011

Mysty Mellison

von FirleFanz Roxley



Hinweis:
Diese Veranstaltung wird in Englisch sein.  Mysty Mellison lebt in den USA und ist in SL aktiv im Bereich Lesungen und Theater. Samstag 23. Juli 2011 ab 21 Uhr

Mysty Mellison live : Kafé KrümelKram 12 pm PDT / 23rd of July

Have a preview.

Montag, 18. Juli 2011

Nochmal: Lesung in der Brauerei

von Zauselina Rieko

Danke an Markus Becker und Cordula Bonacker von Bitterschlag e.V. für diesen Zusammenschnitt von der Lesung in der Lindenbrauerei in Unna am vorletzten Wochenende.

Sonntag, 17. Juli 2011

Iwoleit hat´s drauf

von FirleFanz Roxley

Michael Iwoleit besuchte das Kafé KrümelKram und überzeugte mit Science Fiction.


Iwoleit stellt sich in der Pause und nach der Lesung den Fragen von Kueperpunk Korhonen.

Flusskiesel Pooley (Bitterschlag e.V.) war nicht die einzige Literaturprominez, die wegen Iwoleits Literaturlesung eingeloggt hatte.


Auch das Publikum fragt dem Schriftsteller und Übersetzer Löcher in den Bauch. Noch über eine Stunde nach der eigentlichen Lesung können sich die Besucher nicht trennen.



Samstag, 16. Juli 2011

Interview

von Zauselina Rieko

Cordula Bonacker, Vorsitzende von Bitterschlag e.V., hat mit mir ein Interview für werliestwannwo gemacht. Es ist seit heute im Newsletter zu lesen, und ich poste es mal hier für alle, die den Letter noch nicht bekommen.


Interview www.werliestwannwo.de

TWITTER // www.twitter.com/werliestwannwo
FACEBOOK // www.facebook.com/werliestwannwo

CB: Was sind die »Brennenden Buchstaben«?
BB: Die Brennenden Buchstaben sind eine Literaturgruppe, die rein virtuell, d.h. im Internet gegründet wurde – vor etwa drei Jahren. Dazu habe ich mich eines Chats bedient, Second Life. Das Besondere an Second Life ist, dass es eine virtuelle 3D-Umgebung bietet. Anders als in reinen Text-Chats oder Voice-Chats habe ich
hier die Möglichkeit, mich mit meinem Avatar in einer virtuellen Umgebung zu bewegen, wie man es auch von Spielen kennt. Zusätzlich kann ich mich in Echtzeit im
getippten Chat oder per Voice-Chat mit anderen unterhalten. Die Brennenden Buchstaben habe ich gegründet, weil ich in Second Life keine deutschsprachigen Literaturgruppen finden konnte. Ich habe englischsprachige Lesungen besucht, habe auch noch weitere anderssprachige Lesungen entdeckt, aber eben nichts in Deutsch.

CB: Was macht den Reiz von Second-Life-Lesungen
aus?

BB: Von Anfang an hat mich die Idee fasziniert, dass man unabhängig vom Wohnort gemeinsam Kultur erleben kann. Egal wo der Autor/die Autorin lebt, egal wo die Teilnehmer sich befinden – ob in Hamburg und Berlin, oder im Afrikaurlaub – man kann sich verabreden und trifft sich im Chat. Man kann mit dem Autor/der Autorin in direkten Kontakt treten, selber Fragen stellen. Das Ganze ist sehr lebendig. Allerdings haben wir auch schon Virtualität und Realität gemischt: Die Lesung fand irgendwo real statt, wurde gleichzeitig nach Second Life übertragen, am Bildschirm
war Second Life zu sehen mit unseren Avataren, und wir hatten so reales und gleichzeitig virtuelles Publikum.

CB: Auf Eurer Internet-Seite findet man schöne Ankündigungen für Lesungen in virtuellen Cafés wie z.B. das Kafé Krümelkram. Wie funktioniert das? Wie komme ich dorthin?
BB: Second Life ist eine Software, die man kostenlos herunterladen kann. http://secondlife.com/ Man meldet sich mit einem Nicknamen an und kann so völlig anonym bleiben, wenn man das möchte. Wie in anderen virtuellen Spielen gibt es eine Spielumgebung, die man sich erbauen kann. Also auch Literatur-Cafés oder
Kulturkneipen. Für die Brennenden Buchstaben haben wir ein Café erbaut. Dort können sich die Avatare frei bewegen, dorthin kommen dann die vorlesenden Autoren.
Wenn man ein Konto eingerichtet, also sich angemeldet hat, kommt man über diesen Link direkt ins Kafé Krümel-Kram: http://slurl.com/secondlife/Ataria/56/160/23

CB: Wer liest dort was? Gibt es bevorzugte Genres?
BB: Bei uns lesen sowohl bekannte als auch unbekannte Autoren. Wir sind nicht auf ein Genre festgelegt. Lyrik, Science Fiction, Krimi, Grusel, Thriller, Roman, Reiseessay – hatten wir alles schon. Das macht die Sache lebendig, und es spricht immer wieder unterschiedliche Zielgruppen an. Die Besucherzahlen schwanken. Wir hatten vor allem mit Themen-Lesungen wie »Halloween« oder »Weihnachten« gute Erfolge und viele Zuhörer. Im Sommer sind eher weniger Leute online und da haben wir auch schon mit nur einer handvoll Leutchen da gesessen. Lea Korte hat ihren historischen Roman »Die Maurin« vorgestellt. Oliver Buslau hat einen Lokalkrimi – »Der Vampir von Melaten« – vorgestellt. Christian Kathan hat SciFi gelesen. Klaus Ebner war schon mehrmals bei uns, sowohl mit Lyrik, als auch mit einem gesellschaftskritischen Roman und einem Reiseessay. Die Liste lässt sich weiterführen. Als nächstes steht Michael Iwoleit auf dem Programm.

CB: Kann man die Lesungen auch später noch irgendwo hören?
BB: Meistens haben wir die Lesungen nicht aufgezeichnet. Einmal hat Thorsten seine Lesung (»Projekt 38«) aufgezeichnet und dann per Stream abgespielt. Aber für die Zukunft werden wir das vielleicht doch machen. Auf unserem Blog findet man immer die aktuellen Termine und auch Rückblicke vergangener Lesungen: http://brennendebuchstaben. blogspot.com/

Dienstag, 12. Juli 2011

Kulturklitsche

von Zauselina Rieko

Nein das ist keine Werbung, das ist ein Tieschört!
So und wer keine Lust hat, so viele Rezensionen zu Lesungen durchzulesen und mehr der akustische Typ ist, kann beim Flusskiesel-Blog Ohrentalg mal seine Lauscher reinhängen.

Montag, 11. Juli 2011

Piano

von FirleFanz Roxley

Das Kafé KrümelKram hat jetzt endlich auch ein Klavier! Ich konnte ein altmodisches Modell der Marke Steampunk Piano Keyboard (habe ich gerade erfunden, aber klingt doch nett, oder?) erstehen. Damit sind die Buchstabler bestens gerüstet, wenn sich der musikalische Gast Wolem Wobbit am Dienstag, also morgen, die Ehre gibt. Er wird allerdings gut gerüstet sein gesamtes Equipment mitbringen, wie ich vom Chef-Kafé-Gastronom Kueperpunk erfahren habe. Also Bühne und Beleuchtung und Mikros und ...

Hier habe ich sowohl den gemütlichen Kamin, als auch das urtümliche Piano erstanden: Bei Four Winds (Nein sie zahlen mir nichts für diesen Hinweis, aber ich blogge es trotzdem, weil ich die Sachen klasse finde.)

Sonntag, 10. Juli 2011

Extra-Schicht: Häppchenlesung

von Zauselina Rieko

Die Extra-Schicht am 9. Juli wurde mit einer literarischen Prise gewürzt, die sich sehen lassen konnte. Bitterschlag e.V. hatte entschieden, da mitzumischen und landete prompt in einem alten Keller der Linden-Brauerei in Unna. (Nebenbei bemerkt: Unna hat eine wirklich tolle Altstadt zum Verlieben und so viel Kultur auf einem Quadratmeter, wie Düsselodrf oder Köln nicht auf einem Quadratkilometer.) Besagte Bierproduktionsörtlichkeit ist mittlerweile ein wirklich großes Kulturzentrum. Ja und was hat die Brennenden Buchstaben dorthin verschlagen? Natürlich eine Lesung. Und zwar häppchenweise. Geführte Gruppen von Kultursuchenden landeten auf ihrer Tour auch im Brauereikeller und wurden von uns gnadenlos belesen. "Uns" - das waren Thorsten Küper, Markus Becker, Kirsten Riehl und Ansgar Schwarzkopf. Auf dem Bild ist auch noch Cordula Bonacker zu sehen, erste Vorsitzende von Bitterschlag und nicht unschuldig an der gestrigen Guerilla-Untergrund-Lesung. Serviert wurden Kurzgeschichten rund ums Thema Essen.
Uuuuuuuuund .... so viel sei auch noch mal verraten: Die Häppchenlesung soll bald, ja gaaanz baaaaaaaald, in Second Life wiederholt werden. Lasst euch überraschen!
Hier gibt´s noch mehr Bildimpressionen von gestern.

Donnerstag, 7. Juli 2011

Blues im Kafé

von FirleFanz Roxley

Das Kafé KrümelKram steht so still und stumm herum - da wird es doch mal Zeit, die Wände wackeln zu lassen. Wolem Wobbit geht auf Tournee durch SL und streift dabei auch das KrümelKram. Der Jazz- , Folk- und Bluesmusiker wird am Dienstag, den 12. Juli ab 20:00 für anspruchsvolle Unterhaltung sorgen.
Wolem Wobbit

Mittwoch, 6. Juli 2011

Michael Iwoleit

von Zauselina Rieko

Michael Iwoleit zählt ohne Frage zu den besten deutschen Science-Fiction-Autoren. Er wurde drei Mal mit dem Deutschen Science-Fiction-Preis und zwei Mal mit dem Kurd-Laßwitz-Preis ausgezeichnet. Eventuell hat der eine oder andere Iwoleit aber auch schon gelesen, ohne das zu wissen. Der Wuppertaler arbeitet nämlich auch als Übersetzer und hat unter anderem Romane von Iain Banks und Cory Doctorow ins Deutsche übertragen. Seine eigenen Arbeiten stehen den Werken der amerikanischen Kollegen aber in nichts nach. Iwoleit schreibt auf hohem erzählerischen Niveau und gilt mittlerweile als Meister der Science-Fiction-Novelle. Im Kafé KrümelKram wird der Mann mit der markanten Stimme aus seinen Stories lesen. Am Sonntag, den 17.7.2011 ab 20 Uhr.

Sonntag, 3. Juli 2011

Zwei Rezis

von Zauselina Rieko

Hier könnt ihr zwei Rezis nachlesen zu Online-Lesungen der Brennenden Buchstaben: Das GIM Magazin berichtet über die Lesung im virtuellen Leipzig und die German Grid Gazette über die Ringelnatz-Lesung.
Gefunden beim Kueperpunk und beim Kueperpunk