Freitag, 30. September 2011

BC

von Zauselina Rieko

Und wieder zwei Bücher bei www.Bookcrossing.com registriert und sogleich in die Wildnis freigelassen.

Mittwoch, 28. September 2011

Radio

von Zauselina Rieko

Heute abend werden die Brennenden Buchstaben im Radio sein. Angie Ling und JohnWinston Vandyke werden Kueperpunk und Zauselina interviewen. Hauptsächlich wird´s - wie könnte es anders sein? - um das Festival der Liebe gehen.

http://secondstream.de:10001/ ab 21 Uhr ist die Sendung on air.

ACHTUNG: Wiederholung der Sendung am Samstag, den 1. Oktober von 12 bis 14 Uhr (gleicher Link wie oben).

Sonntag, 25. September 2011

Nochmal Bookcrossing

von Zauselina Rieko

Und wieder habe ich ein neues Buch in die Finger bekommen. War ein Geschenk und ich schicke ein "Dankeschön" rüber. ;-)

Samstag, 24. September 2011

Bookcrossing

von Zauselina Rieko

Habe einige Bücher bei Bookcrossing registriert. Zwei der Exemplare sind aber schon auf Reisen. Wer mich auf BC adden möchte - dort heiße ich "Zauselina1". Würde mich über regen Austausch freuen!

Donnerstag, 22. September 2011

Das Festival steht !

von FirleFanz Roxley



Das „Festival der Liebe“ beginnt am Freitag, den 7. Oktober um 18.30 Uhr im Kafe Kruemelkram . Guitarman Flanagan heizt erstmal mit eigenen Songs vor, bevor wir ab 19 Uhr endlich feierlich unser großes virtuelles Kulturfestival eröffnen.
Um 19.30 Uhr springen wir zur Ausstellungseröffnung von Kjs Yip.
Dort wird ab 20 Uhr Krimiautor Oliver Buslau lesen, gefolgt von Chapter Kronfeld mit einem Lyrikprogramm ab 20.30 Uhr.
Um 21 Uhr übernimmt der Schriftsteller Klaus Ebner die Bühne und ab 21.30 Uhr liest Zauselina einen Krimi von Heidi Hensges (alias Kulturhamsterin Violetta Miles) und eine eigene Kurzgeschichte.
Um 22 Uhr geht es weiter zur Ausstellung von Aeonia Arts , wo um 22.30 Uhr dann auch das Kulturschaukel-Ensemble auftreten wird.
Um 23 Uhr dann wieder am Kruemelkram Cat Bouchers Galerieeröffnung. Damit hat das Festival aber gerade erst begonnen. Samstag und Sonntag erwartet die Zuschauer ein richt gepacktes Programm, vor allem in den Kernzeiten zwischen 19 Uhr und Mitternacht wird es Konzerte, Theateraufführungen, Comedy, Lesungen, Machinimas und weitere Ausstellungseröffnungen. Aber auch später in der Nacht sind noch Programmpunkte angesetzt.

Dienstag, 20. September 2011

Datapanic

von Thorsten Küper & Kirsten Riehl

2008 importierten sie den Steampunk als Kunstform nach Holland, 2009 erfanden sie sogar den Atompunk. 2010 erforschten sie die technologische Singularität. In diesem Jahr sind die Macher des Gogbot endgültig in „Datapanic“ geraten.
So jedenfalls haben sie die mittlerweile achte Edition ihres Kunst- und Musikfestivals im niederländischen Enschede betitelt. "Datapanic" umreißt dabei ziemlich genau das diesjährige Kernthema. Die Informationswelle, die uns alle erfasst, überspült und mitreißt, kurz gesagt: Alle Konsequenzen der globalen Vernetzung. Und vernetzt haben sich auch die Veranstalter, diesmal ganz besonders mit Japan. Denn sie installierten kurzerhand Präsentationen und Performances vom Japan Media Art Festival im beschaulichen Enschede.  Da wird die Kirche in der Stadtmitte zum Zentrum eines Multimedia Art Festivals. Das Gogbot ist wieder einmal am Puls der Zeit und fokussiert Themen wie "Anonymität", "Urheberrecht", "Datenschutz", "Paranoia", "Cyberattacken", "digitale Folklore", "Singularität" auf ein Kunsthappening in und um die Enscheder Altstadt.
Fünfzehn Projektoren verwandeln die Decke der altehrwürdigen Grote Kerk in ein digitales Fresko auf dem sich Flash-Animationen von Peter Luining mit Web-Art von Rafael Rozendaal abwechseln. Kurz gesagt: In den Niederlanden zeigen sie Mangas in der Kirche.
Dort steht auch Stanzas „Capacities“, eine Modellstadt aus elektronischen Bauteilen, die mit der Umgebung interagiert. Lüfter, Motoren, LEDs werden durch Temperaturschwankungen, Luftfeuchtigkeit, Lautstärke und Änderung der Lichtverhältnisse beeinflusst, während ein Beamer fluktuierende Straßenkarten zwischen ihnen zeichnet. „Capacities“ ist eine Stadt in der wirklichen Stadt, eine virtuelle Metropole, die mit der realen Metropole um sie herum reagiert. Oder etwas flapsiger: Eine Modellbahn für Virtual Reality Fans.
Marnix de Nijs nähert sich dem Thema "Datapanic" mit dem PHYSIOGNOMIC SCRUTINIZER, der den Besuchern eine falsche Identität zuordnet. Dazu stellt man sich vor eine Kamera. Die scannt Gesichtszüge und vergleicht sie mit Gesichtern, die eine biometrische Software passenden Personen zuordnet. Dann passiert man ein Tor, wie man es etwa an Flughäfen findet. Eine Stimme vom Band erklärt, wer die Person ist und was sie verbrochen hat. Damit werden alle Umstehenden auch darüber informiert. Der niederländische Künstler kritisiert damit die als „Nacktscanner“ bekannt gewordenen Untersuchungsgeräte.
(Die beiden Autoren des Artikels wurden übrigens als Pornodarsteller und als Serienmörder identifiziert…)
Auf eher amüsante Weise greift die „Twitterparade“ (http://archives.aid-dcc.com/isparade/) das Thema Identität auf. An einem Bildschirm kann man sich mit seinem Twitteraccount einloggen. Die eigenen Follower werden als laufende Männchen mit dem Twitterbildchen dargestellt. So wird der Twitterer zur Hauptfigur einer Parade ihm zu Ehren. Ein Kunstwerk, das Spaß macht – zumindest wenn man einen Twitteraccount besitzt.
Weitaus weniger amüsant ist das Nagasaki-Archiv. In Kombination mit Google Earth liefert es Informationen zu den Orten, die von der Atombombe betroffen sind. Klickt man die Orte an, erscheinen – visualisiert als Portrait – die überlebenden und verstorbenen Opfer. Damit wird einmal nicht die negative Seite der globalen Vernetzung kritisiert. Vielmehr macht man sie sich zunutze. Die Opfer sind keine anonyme Zahl in einem Archiv. Sie sind nicht einfach „soundsoviele Tote und Verletzte“. Die Opfer bekommen Namen, haben ein Gesicht, hatten mal ein Leben vor der Atombombe.
Ebenfalls im Programm: „Versions“. Oliver Larics visuelles Essay über Urheberrecht, Piraterie und Manipulation. Larcis These: Eine verfremdete Kopie ist nicht weniger wert als das Original. Diesem Prinzip folgend zeigt er selbst immer wieder anderen Versionen seines Films. Mittlerweile existiert auf Youtube eine weitere Variante von „Versions“ -  und sie stammt nicht von Larics. Mindestens ein Filmemacher hat Larcis Philosophie also konsequent umgesetzt.Greifbarer sind die Lichtinstallationen von Paul Klotz. Bei Push-Me ist der Name Programm. Der Betrachter wird eingeladen, mit Kunst zu interagieren. Das Drücken von Knöpfen wird mit wechselnden Farben der LEDs belohnt. Wer will,  kann hier mit Riesenpixeln eigene Bilder erschaffen. Paul Klotz bonbonbunte Taster erinnern ein bisschen an die Verlockungen der vernetzten Welt. Wir können es einfach nicht lassen, Knöpfe zu drücken. Dabei erzeugen wir Daten, werden sogar von ihnen durchdrungen durch die allgegenwärtigen Wifi-Wellen der Informationselektronik, mit denen wir umgeben sind. Die macht Bengt Sjölén mit seiner Panoramic Wifi-Camera sichtbar. Das Gerät funktioniert ähnlich wie eine optische Kamera, registriert aber, statt des sichtbaren Lichts, Radiowellen. Sogar der Schatten, den eine von Wifi-Wellen bestrahlte Person wirft, kann damit sichtbar gemacht werden.  Die Antennen bestehen übrigens aus Wasabi-Nussdosen.
Weil Daten immer auch eine interaktive Komponente haben, steht auf dem Marktplatz ein mehr als mannshoher Roboter, zusammengesetzt aus Elektronikschrott. Den müssen aber die Besucher zusammenfügen. Ausgediente Telefone, Kabel und Schnüre, Schrauben und Schläuche - die freiwilligen Mitbastler bestimmen das Aussehen des Roboters. Erinnert an den Burning Man, der alljährlich in Nevada, USA, in der Wüste erbaut und nach acht Tagen im Rahmen einer großen Party verbrannt wird.
Basteln auf höherem Niveau kann man übrigens auch in einem von vielen Workshops. Vom Filmemachen, bis zur Produktion eigener Media Art Installationen, kann man sich vieles beibringen lassen. 
Noch mehr Roboter auf dem Marktplatz zeigt ein französischer Künstler. „Bots Conspiracy“, eine  Drei-Mann-Kapelle … nein …. eine Drei-Roboter-Punkrock-Band mit „Schlagzeuger“, „Sänger“ und „Gitarrist“ erzeugt elektronische Klänge. Völlig autonom produzieren sie Musik, die einzig durch Daten bestimmt wird. Damit kritisiert der Künstler die Mainstream-Musik im elektronischen Sektor, die täglich zum Teil recht fantasielos und einheitlich, auf unsere Ohren einströmt.
Natürlich ist das Gogbot auch ein echtes Musikfestival. In diesem Jahr mit japanischen Szenegrößen wie Maruosa oder Ryoji Ikeda . Aber auch DJs aus Großbritannien , den Niederlanden, Dänemark und Deutschland.
Der dominierende Sound ist Dubstep, und der brachte auch am Samstagnachmittag die Stadt zum Beben. Von den Enschedern übrigens sehr gelassen zur Kenntnis genommen, selbst wenn der Kaffee in der Tasse bedrohliche Wellen warf.
Am Dubstep wird es aber nicht gelegen haben, dass die Ausstellung auf dem Oude Markt um die Grote Kerk herum dieses Jahr einen trostlosen Anblick bot. Wo sich sonst Hunderte von Besuchern an schrägen Ausstellungsstücken, Installationen oder Live Performances vorbei schoben,  parkten in diesem Jahr  ein depressiver Riesenroboter und ein vereinsamter mechanischer Skorpion.
Mag sein, dass  die Dominanz von Monitoren und Beamer-Projektionen in der Natur von Media Art liegt. Es wäre bedauerlich, wenn die geschrumpfte Ausstellung draußen Symptom eines Rückbaus wäre, denn das Festival ist immer noch ein Geheimtipp und hierzulande kaum bekannt.  Immerhin haben Planetart, die Macher des Gogbot, gerade erst den landesweiten Innovationspreis gewonnen. Was die Enscheder da jedes Jahr zeigen, hat noch  Potential  und wird auch in den nächsten, hoffentlich immer wieder, große Namen anlocken, sowie 2009 noch Bruce Sterling höchstpersönlich. Der versäumte übrigens auch in diesem Jahr nicht  per Twitter auf das niederländische Kunstfestival hinzuweisen. Scheint ihm damals gefallen  zu haben.
Uns auch.
2012 werden wir wieder dabei sein.

Montag, 19. September 2011

Festival der Liebe

von Zauselina Rieko




Der Countdown läuft - siebter, achter und neunter Oktober. Das sind die Daten, die ihr euch in die Handflächen tätowieren solltet. Da findet das Festvial der Liebe statt. Am Freitag geht´s los im Kafé KrümelKram, und dann sind elf Sims beteiligt, wo es Lesungen, Ausstellungen für Bilder, Fotos und  Objekte, Galerieführungen und Live-Musik gibt. Und das beinahe rund um die Uhr! Sicher kann man nicht alles mitnehmen, aber plant die Tage fest in eurem Kalender ein. Alles, was Rang und Namen hat, alles, was vielleicht noch nicht Rang und Namen hat, aber ein unentdecktes Schätzchen ist, ist vertreten. Die deutschsprachige SL-Kulturszene steht Kopf. Seid mit dabei!

Mittwoch, 14. September 2011

Niederländische Impressionen

von Zauselina Rieko



"Oh ein Foto-Sofa", kommentierte einer den beholzschuhten Herren hinter mir.

Die Brennenden Buchstaben waren am letzten Wochendende in Enschede (NL) auf dem Kunstevent Gogbot. Hier sind schon mal ein paar lustige Eindrücke davon.






Die BB bei der Arbeit?



Roboterband











Plakat Gogbot



Elektrischer (Zahnarzt-)Stuhl?




Eine ehemalige Kirche als Ausstellungsraum



















Das Daten-Gate ordnet nach dem Gesichtsscannen eine in einer Software gespeicherte Persönlichkeit diese der Besucherin zu. Damit handelt es sich bei Zauselina um einen bekannten Massenmörder, der in einer geschslossenen Psychiatrie-Abteilung im Suizid endet - Kritik an der Datensammelwut einiger Politiker und am Datenmissbrauch.



Kueperpunk ist ein bekannter Pornostar. Hmmmm ....



Die Twitterparade war Teil der Ausstellung. Habe ich euch schon im letzten Posting vorgestellt.







Twitterparade







Schon wieder: Die BB bei der Arbeit



Und Kueperpunk - ebenfalls bei der Arbeit!



































































Ob diese Kirche Sonntagsbesucher hat? Die schrumpfenden Mitgliederzahlen könnten auch an dem freundlichen Lächeln dieses metallenen Herrn liegen ...

Und noch mehr Impressionen findet ihr beim Kueperpunk.

Sonntag, 11. September 2011

Twitterparade

von Zauselina Rieko


Dieses superlustige Tool habe ich gestern auf dem Gogbot im niederländischen Enschede entdeckt. Es war dort Teil der Kunstausstellung. Ihr müsst dafür nur den Namen eures Twitter-Kontos eingeben und schon werden eure Follower als kleine marschierende und musizierende Männchden visualisiert. Und zwar HIER Wer hat´s erfunden ??? Die Japaner!

Samstag, 3. September 2011

von FirleFanz Roxley

Das Festival der Liebe steht vor der Tür. Hinter den Kulissen dampft und raucht es, denn wir organisieren was das Zeug hält. Und unsere Liste der teilnehmenden KünstlerInnen kann sich bereits sehen lassen. Damit ihr davon einen Eindruck bekommt, hier einmal die Zusammenstellung. Den Auftakt machen am Freitag, den 7. Oktober Kjs Yip mit seiner Galerie und Krimiautor Oliver Buslau mit einer Lesung.

Autoren und Vortragende:

Markus Becker Blogger und Autor
Oliver Buslau Autor
Buk Tom Bloch Pegasus-Bibliothek
Klaus Ebner Autor
Stefan Enke Poet
Oliver Gassner IT Experte
Laurina Hawks Machinima-Künstlerin
Rubeus Helgerud Autor und Schauspieler
Heidi Hensges Autorin
Sven Klöpping + 2 Lyrikerinnen Science Fiction Autor und Lyriker
Chapter Kronfeld Digitaler Künstler
Thorsten Küper Autor und Blogger
Jamie Leaves Sängerin und Sprecherin
AALucas Filmemacher
Morgue McMillan Autorin
Maximillian Merlin Entwickler
Kirsten Riehl Aurtorin und Bloggerin
Kamur Romakansy Poet
Ingrid Schmitz Krimiautorin
Frank Sorge Autor und Comedian
Lophius Tedeschi Poet
Rael Wissdorf Autor
Wolem Wobbit Autor und Musiker
Lea Korte Autorin
Frank Sorge Comedian
Rubeus Helgerud Autor

Künstler:
Daruma Boa
Cat Boucher
Mace Brun
Harter Fall
Chapter Kronfeld
Torrid Luna
Xirana Oximoxi
Ganzbaf Rasmuson
Firlefanz Roxley
Moewe Winkler
Jimboo Shelbyville Roland Teichmann
Huanita Wunderlich
Kjs Yip

sowie die internationalen Künstler:
Ally Aeon, Pennelope Parx, Solkide Auer, TheDove Nik Gandt, Moehuane Sandalwood, Sea Mizin, TheDove Rhode

Künstler mit einer Ausstellung am Kafé KrümelKram:
Glyph Graves, Bryn Oh, Georg Janick, Ub Yifu, Artistide Despres, Luce Laval

Musiker:
Sioux Nikolaidis, Wolem Wobbit, Lefty Unplugged, Joaquin Gustavson, Jordan Reyne, Roger Paul Loon

Theater:
Metanoia Perlman, Rubeus Helgerud, zaphod Enoch

Und Angie Ling und JohnWinston VanDyke von SecondRadio